Ein Paar, das Streit gehabt hat

Energetiker Tipps: Kämpfe oder Selbstreflexion?

In Beziehungen ist es wichtig, dass Unstimmigkeiten ausgesprochen werden. Dies bedeutet, dass Konflikte wichtig für eine Beziehung sind und wahrhaftig, liebe- und respektvoll miteinander kommuniziert wird. Was ist aber das Lernthema, wenn aus einem Konflikt Kampf entsteht? Was ist die Ursache für Machtkämpfe in Beziehungen?

Wenn in einer Beziehungen aus einem Konflikt Kampf wird

Am Weg der Selbstfindung ist es aus Sicht der Geistheilung wichtig, zu erkennen, dass jede Emotion ihre Ursache in mir selbst in Form eines Gedanken hat. Selbst wenn eine offensichtliche Fehlbarkeit eines anderen im Außen geschieht, ist die Emotion Wut “in mir”. Aus einem Gedanken in mir werden mehrere Gedanken, aus den Gedanken folgt die Emotion. Das Außen ist so nur der Auslöser für eine unterbewusste Gedankenkaskade. Mehr noch: Das Außen ist völlig unwichtig, um das eigene Leben zu verändern und ohne Kampf Harmonie zu finden und bessere Beziehungen im eigenen Leben zu pflegen.

Wie beende ich Kämpfe in meinem Leben?

Aus einem Gedanken folgt die Emotion, aus der Emotion folgt das Wort, aus dem Wort wird der Kampf. Der erste Schritt ist es, gedanklich die Verurteilung des Gegenübers zu beenden:  Zu lange schon zeigen wir mit Fingern auf die Fehlbarkeiten anderer Menschen, doch genau jenes Fingerzeigen und “Besserwissen” ensteht nur durch eine Ursache: den eigenen inneren Schmerz.
Spüre ich keinen inneren Schmerz, spreche ich nicht darüber.
Spüre ich Schmerz, werde ich diesen höchstwahrscheinlich artikulieren – das Sprechen an sich ist der Beweis für meine Verletzung.
Spürt mein Gegenüber Schmerz und artikuliert diesen und unsere Meinungen gehen in eine unterschiedliche Richtung, gibt es drei Möglichkeiten:

  • beide Parteien beginnen mit Selbstreflexion (Hier findest du den Leitfaden zur Selbstreflexion). Selbstreflexion bedeutet, dass ich mir die folgenden Fragen stelle: “Wieso empfinde ich Schmerz?”, “Wieso ärgere ich mich?”, “Was will ich erreichen?”, “Wieso fühle ich mich so hilflos, dass ich zu diesen Mittel greife (“schreien”, “beschimpfen” etc.)?”.
  • nur ein Partner beginnt mit Selbstreflexion: Wenn du dir die Frage stellst, dass “nur du” an dir selbst arbeitest, dein Konfliktpartner jedoch nicht – denke darüber nach:  Du betreibst keine Selbstreflexion, denn schon wieder ist das Fingerzeigen da, was dein Partner tut oder nicht tut. Dies ist keine Selbstreflexion. Selbstreflexion (unabhängig wie lange sie dauert) ist frei von Vergleichen, schiebt die Schuld in keine Richtung – nicht zum Partner, Karma, die Energie oder sonstigen Dingen. Sei du selbst! Erkenne deinen Schmerz! Anerkenne deine Selbstbestimmung und deine Handlungen, die zu dieser Situation geführt haben. Lasse los!
  • beide Parteien versuchen ihren Willen durchzusetzen – Kampf ensteht. Zu einem Kampf gehören das Ego von zwei Kämpfern. Ein Kampf findet nie mit nur einem Kämpfer statt. Zwei mal Ego zentrierter Wille trifft aufeinander, Machtspiele werden angewendet, um den eigenen Willen durchzusetzen. Es wird in Kauf genommen, bewusst zu verletzen, um sich kurzfristig besser zu fühlen. Dieser Kampf verbrennt sich selbst in der Flamme des Schmerzes. Zurück bleibt nur die Asche der Zerstörung und Läuterung.
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Nur durch Selbstreflexion wird die glühende Kohle der Wut, die man in der eigenen Hand festhält, losgelassen und fallen gelassen. Jede Form von Kampf verbrennt letztendlich nur einen selbst, kostet Kraft und erzeugt Schmerz. Selbstreflexion ist der Weg aus dieser Misere: Was ist mein Anteil an dieser Situation? Wieso habe ich die Situation noch nicht geändert? Was ist meine Angst vor einer Konsequenz, wenn ich eine Handlung setze?

Für die Kämpfernatur gibt es zwei Auswege

  • ein Kampf ist mit großen Verlusten abgeschlossen worden, doch aus dem eigenen entstandenen Schmerz bleibt nur ein verhärtetes “ich habe Recht gehabt” übrig. Die eigene Sturheit hat gesiegt. Die Seele wird aber über kurz oder lang wieder ein Szenario des Kampfes schaffen, sodass wieder die Chance auf Umdenken durch die Erfahrung von Schmerz besteht. Denn der Schmerz schafft erneut die Möglichkeit der Selbstreflexion.
  • durch das reinigende Feuer des durch den Kampf entstandenen Schmerzes beginnt das Loslassen der Machtspiele und dadurch die Selbstreflexion.

Vergesse nie: Sei du selbst! Dein Selbst lässt los, fließt im Strom des Seins, ist der Strom des Seins. Es ist die Essenz des “Ich bin” – nicht des “Ich bin wütend” oder “ich bin verletzt”. Lasse das trotzige Kind in dir los, versuche nicht, irgendetwas zu erreichen oder zu sein. Sei und lasse los. Sei dir dessen bewusst, wenn es Anzeichen zum Streit oder Kampf gibt, und du wirst den Zyklus durchbrechen.

Wie setze ich Selbstreflexion um?

Es empfiehlt sich die Übung des Loslassens mit dem Gedanken “Ich habe Recht” zu machen.

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