Ein Baum mit großer Krone am Feld

Energetiker Tipps: Verbindung zu den kosmischen Eltern

Viele Menschen leiden darunter, dass sie in ihrer Kindheit die bedingungslose Liebe ihrer Eltern nicht gespürt haben. So entstand im eigenen Leben ein Mangel und eine Suche nach Zuwendung, die scheinbar nicht gestillt werden kann.

Die Übung von Phyllis Krystal hilft diesen Mangel wieder auszugleichen, da eine heilende Verbindung zur göttlichen Mutter und dem göttlichen Vater – zwei archetypische Prinzipien – aufgebaut wird. Alles Fehlende wird so ausgeglichen, um einen harmonischen Zustand jenseits der Gefühle, die im Ego entstehen, zu erleben. Bleibende Veränderung ist mit dieser Übung möglich.

Quelle: “Die inneren Fesseln sprengen” von Phyllis Krystal Seite 77ff:

Verbindung durch den Baum

Der Baum wurde uns als Symbol des unpersönlichen Selbst gegeben, das sich jenseits der Gegensätze befindet, und daher so sicher ist, dass es von den Freuden und Leiden des Lebens nicht beeinflusst werden kann. Er ist verwurzelt in der Erde, der Kosmischen Mutter, und reicht hinauf zur Sonne, dem Kosmischen Vater, und bezieht seine Nahrung aus diesen beiden Quellen, um sicher und aufrecht zwischen Himmel und Erde stehen zu können.
Wir benutzen dieses Symbol in einer Übung, die hilft, uns auf eine eventuelle Befreiung vom ständigen Druck der Gegensätze vorzubereiten. Darüber hinaus verbindet sie uns mit unserer eigenen Version der Kosmischen Mutter und des Kosmischen Vaters, mit Archetypen, die wir alle in uns tragen, und welche uns mit der wirklichen Nahrung versorgen, die wir alle brauchen, aber selten von unseren leiblichen Eltern erhalten, so sehr sie sich auch bemüht haben mögen, uns Liebe und Unterstützung zu geben.
(…)
Im Folgenden werde ich Anweisungen zur Baumübung geben, die je nach Persönlichkeit des Übenden leicht abgewandelt werden können:

  • Schließen Sie die Augen, entspannen Sie sich und begeben Sie sich zu Ihrem inneren Lieblingsort. Bitten Sie Ihr Höheres Bewusstsein, Ihnen einen bestimmten Baum zu zeigen, und beschreiben Sie mir, wie er aussieht. Es macht nichts, wenn Sie nicht wissen, wie der Baum heißt, Hauptsache ist, dass Sie ihn klar und deutlich vor Ihrem inneren Auge sehen. Lassen Sie sich Zeit bei der Auswahl, und wechseln Sie den Baum ruhig, wenn Ihnen später ein anderer als geeigneter erscheinen sollte. Wenn Ihr Baum erschienen ist, schauen Sie ihn sich ganz genau an, so dass seine Form sich in ihr Gedächtnis einprägt und Sie ihn willentlich zurückholen können. Stellen Sie sich nun vor, wie Sie tatsächlich auf den Baum zugehen, Ihre Arme um seinen Stamm legen und die Energie spüren, die in ihm fließt. Erkunden Sie seine Kraft und Festigkeit, indem Sie hin und wieder an ihm rütteln. Drehen Sie sich nun um und lehnen Sie sich mit dem Rücken an den Baumstamm. Sie können dabei auf dem Boden sitzen oder stehen, ganz wie Sie mögen. Spüren Sie den festen Stamm mit dem Rücken und lehnen Sie sich bewusst mit dem ganzen Gewicht gegen ihn, so dass er Sie völlig stützen kann. Lassen Sie die Freude und Erleichterung darüber in sich aufsteigen, dass der Baum Sie so stark stützt, und entspannen Sie sich. Sagen sie sich, dass dies ein gesundes Vertrauen ist, da es Sie stärkt und nicht schwächt, wie es das Anlehnen an einen Menschen tun kann.
  • Beginnen sie nun, sich in den Baum einzustimmen, indem Sie sich so weit wie möglich mit ihm identifizieren und versuchen, mit ihm eins zu werden. Nun beginnen Sie allmählich zu spüren, wie die durstigen Wurzeln des Baumes tief in die Erde hineinreichen und die Nahrung heraufziehen, die der Baum braucht, um groß und stark zu werden und in seiner ganzen Fülle zu erblühen. Versuchen Sie nun zu spüren, wie auch Sie die Nahrung aus den Tiefen der Erde zu Ihnen heraufholen, die Nahrung, die Sie am meisten brauchen. Nehmen Sie mit jedem Einatmen bewusst diese lebendige Nahrung in sich auf und lassen Sie sie Ihren gesamten Organismus durchströmen. Lassen Sie mit jedem Ausatmen alles los, was an Ängsten, Besorgnissen, Zweifeln oder sonstigen negativen Regungen in Ihnen sein könnte, das den Energiestrom behindern könnte. Wiederholen Sie dies einige Male, konzentrieren Sie sich dabei auf den Atem und spüren Sie die Befreiung, die Beruhigung und Befriedigung, die allmählich in Ihnen aufsteigt.
  • Wählen Sie nun bewusst bestimmte Formen der Zuwendung, wie Liebe, Mitgefühl, Zärtlichkeit und Bestärkung, die Sie sich von Ihrer eigenen Mutter immer ersehnt haben, die sie Ihnen jedoch, da sie eben ein Mensch war, nicht immer geben konnte, so sehr sie dies auch versucht haben mag. Trinken Sie alles aus dieser Quelle, was Sie brauchen, und lassen Sie alles los, was das Strömen behindert.
  • Wenn Sie sich satt getrunken haben, richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die Zweige und Blätter Ihres Baumes, die in den Himmel hinaufreichen und aus den Sonnenstrahlen die Energie und das Licht vom Sonnen-Vater herunterholen, die Sie zusammen mit der Nahrung aus der Mutter Erde stärken und alles in Ihnen so wie in Ihrem Baum wachsen und erblühen lassen. Füllen Sie sich wieder mit jedem Atemzug mit dieser Energie der Sonne und lassen Sie mit jedem Ausatmen alles aus sich herausströmen, was diesen Fluss stören könnte, wie etwa Angst, Zweifel oder Minderwertigkeitsgefühle.
  • Atmen Sie weiter tief ein und aus und lassen Sie alle Eigenschaften eines Vaters in Ihr Bewusstsein treten und all die Formen der Zuwendung, die Sie als Kind an Ihrem Vater vermisst haben, wie Mut, Weisheit, Verständnis und Akzeptiert-Werden. Nehmen Sie diese väterliche Zuwendung ganz und gar in sich auf und lassen Sie sie in die leeren Räume in Ihrem Inneren strömen.
  • Verbringen Sie einige Zeit zwischen den Kosmischen Eltern, atmen Sie ihre vereinten Eigenschaften ein, und lassen Sie mit jedem Ausatmen alles aus sich herausströmen, was den Zugang zu dieser neu entdeckten Energiequelle behindern könnte. Drehen Sie sich nun langsam um, betrachten Sie den Baum noch einmal und bedanken Sie sich für alles, was er Ihnen gegeben hat. Versprechen Sie, regelmäßig zu ihm zurückzukehren, um erneuert zu werden. Kommen Sie allmählich zum vollen Wachbewusstsein zurück und bringen Sie alles mit, was Sie erlebt haben.
  • Wenn Sie einen wirklichen Baum in Ihrer Nähe haben, können Sie sich während der Übung an seinen Stamm lehnen, zu seinen Wurzeln hinunter und dann zu den Ästen und Blättern hinaufschauen, während Sie die Übung nachvollziehen. Das hilft oft, dieser Übung einen gewissen Wirklichkeitsaspekt zu verleihen, besonders am Anfang, wenn sie einem noch etwas seltsam erscheint.
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Man sollte dieses Symbol mindestens einmal am Tag durchführen, wobei es nach oben keine Grenze gibt: Es kann beliebig oft praktiziert werden, wenn man sich aus irgendwelchen Gründen besonders schwach fühlt. Und nun noch eine etwas kürzer gefasste Übung dazu aus ihrem Buch “Loslassen” (ist das Arbeitsbuch zum vorher genannten Buch) S 63ff:

Den Baum als dein Sicherheitssymbol benutzen

  • Stell dich nun vor den Baum, und lege deine Arme um den Stamm, um ihn zu begrüßen, aber auch um dich selbst zu vergewissern, dass er wirklich ein starker und fester Stützpfeiler ist, der dein Gewicht aushalten kann.
  • Stell oder setz dich im Abstand von 15cm mit dem Rücken vor den Stamm und lass dich dagegen fallen, mit dem Wissen, dass er dich stützen wird.

Nahrung von den Kosmischen Eltern empfangen

  • Identifiziere dich mit dem Baum, und stell dir vor, dass du genauso wie der Baum deine Wurzeln tief in Mutter Erde hineinsenkst, um die Nahrung, die du brauchst, von der Kosmischen Mutter heraufzuholen.
  • Atme ein, was auch immer du brauchst und was du von deiner menschlichen Mutter nicht unbedingt erhalten hast, wie z.B. Liebe und Zuneigung, das Gefühl des Angenommenseins, Mitgefühl oder etwas Anderes, was dir gefühlsmäßig fehlt.
  • Atme jeglichen Zorn, Groll, jede Enttäuschung und alle ähnlichen Emotionen aus, die du in Verbindung mit deiner eigenen Mutter spürst.
  • Recke dich nach oben, so wie der Baum sich mit seinen Ästen und Blättern der Sonne, dem Kosmischen Vater, entgegenstreckt, und atme alles ein, was auch immer dir von dieser Nahrungsquelle gegeben wird. Atme alles aus, was dich daran hindern könnte, die Nahrung zu empfangen. Du darfst dir etwas Bestimmtes wünschen, was dir gegeben werden soll und was dein eigener Vater dir nicht geben konnte, als du noch ein Kind warst.
  • Atme jetzt mit jedem Atemzug aus beiden Quellen, und fühle, wie diese beiden nährenden Ströme durch deinen ganzen Körper fließen. Dabei stellen sie das von dir benötigte Gleichgewicht zw. den Yin-Kräften der Erde und den Yang-Kräften der Sonne her.
  • Bleibe auf diese Weise in Verbindung; atme ein, was auch immer dir gegeben wird. Denke daran, dich bei den Kosmischen Eltern zu bedanken, die zusammen das Höhere Bewusstsein bilden.

Die Rückkehr ins Körperbewusstsein

  • Nun kehre ganz bewusst in deinen Körper zurück. Bewege ihn, und übernimm die Kontrolle, indem du den Rücken beugst, den Kopf bewegst, deine Arme und Beine streckst.
  • Kehre vollständig ins Hier und Jetzt, am (Datum) in/nach (Ort) zurück.
  • Wenn du dazu bereit bist, öffne langsam die Augen, denn denke daran, dass es zuerst sehr hell zu sein scheint.

Wenn du mehr über diese Thematik erfahren möchtest und wissen möchtest, wie man belastende Bänder lösen kann, lese den Artikel “Lerne loslassen“. Wenn du die Ursache von Emotionen bearbeiten möchtest, empfiehlt sich der kostenlose Leitfaden zur Selbstreflexion. Hier findest du mehr Informationen zum Thema Meditation und hier die Übung Lichtmeditation.

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