Ein glückliches Paar, dass sich anlächelt

Energetiker Tipps: Wie verbessere ich meine Beziehung?

Es scheint sehr schwierig zu sein, in der heutigen Zeit erfüllte Beziehungen zu leben. Immer wieder hört man von Trennungen und weiß, dass in Europa die Statistik gegen eine dauerhafte Beziehung spricht. Doch entspricht dies dem Seelenempfinden? Gibt es eine Möglichkeit, permanentes Glück und Erfüllung in einer Beziehung zu erleben? Dieser Artikel beschäftigt sich mit den brennenden Fragen unserer Zeit, was das Mann- und Frausein betrifft.

Ist heute eine glückliche Beziehung möglich?

Die Hauptcharakteristiken der weiblichen Polarität der dualen Schöpfung sind „Hingabe“, die „Fähigkeit, sich fallen lassen zu können“, „Zartheit“, „Empfänglichkeit“ und viele mehr.  Alle Eigenschaften zusammengefasst sind sehr „starke“ Eigenschaften, Qualitäten, die ein Mann nie wie eine Frau entwickeln kann. Maria und Magdalena gelten in unserem Kulturkreis als archetypische Urfrauen – starke weibliche Energien. In den letzten hundert Jahren hat in Europa die weibliche Energie sehr gelitten. Aus einer Unterdrückung der weiblichen Energie durch „zu starke – aus der Mitte geratene“ männliche Energie in Form von z.B. tyrannischen Männern an der Seite dieser Frauen, kam es zur korrektiven Gegenbewegung der Frauen – die Emanzipation bzw. Gleichberechtigungsbewegung. Diese sehr wichtige Korrektur wirkt aber in seiner Art wie jede Korrektur extrem: Wie ein Pendel, welches von der einen Seite danach zu sehr auf die andere Seite schwingt (vlg. hierzu “Zwillingseigenschaften“).

Korrektur der Energien

Von einem Extrem schwingt das Pendel in das andere Extrem, solange, bis das Pendel sich in der heiligen Mitte eingependelt hat. In der westlichen Welt haben wir den Höhepunkt des Schwunges, wo Frauen zu Männern wurden, schon überschritten – Frauen erkennen, dass in ihrer starken Rolle als Mann und Einzelkämpfer etwas verloren ging. Parallel dazu stiegen auch die Männlichkeits-/Weiblichkeits-Krankheiten in unserem Kulturkreis stark an: Prostataprobleme bei den Männern, Brustkrebs, Herzklappen etc. bei den Frauen sind nur einige Beispiele für aus der Mitte geratene Energien, die Krankheiten verursachen.

Wenn sich Mann und Frau nun mit der Thematik auseinandersetzten und getrennt voneinander an sich arbeiten, um die jeweilige Energie wieder zu finden, kommt es zu sehr schönen Veränderungen in der Beziehung. Der Mann integriert wieder die positive Aggressivität und Stärke und schafft damit ein Umfeld, in welchem sich Frau fallen lassen kann: „Er ist immer für mich da, in guten wie in schlechten Zeiten“! Doch wie viele Frauen kennen dieses Gefühl heute überhaupt noch? Wenn Frau „sich hingibt“ oder „fallen lässt“ muss zuerst kontrolliert werden, ob „er überhaupt noch da ist“ und ob der Zeitpunkt passt. Diese Art von Kontrolle hat wenig mit der Möglichkeit zu tun, sich wirklich fallen lassen zu können.

Gehen wir nun aber davon aus, dass beide an dieser Thematik arbeiten. Auch dort wird die Korrekturmaßnahme, die jeder für sich AN SICH SELBST setzt, wie eine Pendelbewegung verlaufen. Die ersten Resultate werden sich bald zeigen, Männlichkeit wird vom Mann und Weiblichkeit von der Frau integriert.

Überwinde die Schwierigkeiten

Doch das Pendel schwingt auch zurück, in das alte Muster, welches latent noch gewartet hat, sich noch einmal zu zeigen. Dies ist normal und die Gefahr, die auf beide wartet, kann nur durch Liebe überdauert werden. Pendelbewegungen sind deswegen so frustrierend, weil das, was man nun als Schönes erlebt hat, wieder zurück schwingt in das alte Muster. Das Erarbeitete scheint wie ausradiert, doch in Wirklichkeit handelt es sich nur um das Einschwingen in ein neues Muster. Hier ist Geduld und Toleranz von beiden Partnern gefragt.

Tipps für den Weg zu einer besseren Beziehung

Um solche Situationen gut zu durchschreiten, hier ein paar Hinweise für Männer und Frauen:

  • Männer: Stress, Aufladen von zu viel Arbeit auf den Rücken der Frauen ist der Tod der Weiblichkeit und der göttlichen weiblichen Schöpferkraft. Männer sollten Ihre Partnerinnen „beschützen“, helfend eingreifen und auf keinen Fall Aspekte „der eigenen Arbeit“ auch noch auf die Schultern der Frau aufladen. Für die Frau ist es wichtig, zur Ruhe zu kommen, sich selbst zu spüren, die eigene weibliche Schöpferkraft zu erkennen und fließen lassen zu können. Frau ist Göttin, Priesterin, ja – ein heiliges Wesen. Ohne diese wunderbare Kraft, wird die Frau „hart“, um mit der Situation umgehen zu können, die zarte Blüte schließt sich oder verblüht ungesehen. Während dies auch für den Mann hart klingen mag („ich mache doch schon genug“) ist es doch der Dienst des Mannes an der Frau. Hinterfragt euch, wie viel Zeit hat die Frau in meinem Leben „FÜR SICH SELBST“? Nein, die Zeit für Haushalt oder mit den Kindern (sofern die Frau beide Aufgaben übernommen hat) ist nicht Zeit „FÜR SIE SELBST“. Die Zeit ist aber wichtig für Reflexionen und dem „zur Ruhe kommen“. Die Kunst ist es auch, dass der Mann „Lasten ohne zu Murren“ tragen kann und nicht im eigenen Leid einer metrosexuellen Existenz versinkt. Wofür haben Männer starke Schultern? Zeigt eure Liebe und Hingabe den Frauen, dass Ihr hinter Ihnen steht, um Sie aufzufangen, aber vor Ihnen um wie Löwen für Sie zu kämpfen. Dann dreht euch um und sagt Ihnen, dass Ihr sie liebt. Auch wenn die Frau wieder in das alte Muster zurück schwingt, Teile wieder zum Mann werden, ertragt die damit verbundenen Lieblosigkeiten, die der Frau in der Situation nicht bewusst sind. Es ist ein Pendelschwung, zeigt Stärke, bleibt ruhig, lasst los, schweigt und wartet ab.
  • Frauen: Hinterfragt euch am eigenen Weg immer wieder, denn Reflexion ist in der Zeit der Pendelbewegung überaus wichtig: Wie sieht es mit meiner Hingabe aus? Vertraue ich der Beziehung und meinem Mann wirklich? Wie sieht es mit meiner Zartheit aus? Kann ich mich fallen lassen? Oder hat mein „Ego zentrierter Wille“ wieder die Überhand genommen, ist das „Ich will“ stärker geworden als die Hingabe? Lasse ich mich bei meinem Mann fallen? Bin ich für und bei meinem Mann offen und empfänglich? Bin ich liebevoll zu meinem Mann, werfe ich ihm Blicke zu, berühre ich ihn sanft oder ist der Alltag und das „ich will“ (…das und das erledigen, … ist noch zu tun etc.) stärker als alles andere? Für alle, die sich jetzt fragen, geht es hier um Sexualität, wenn hier von Berührungen geschrieben wird – nein, es geht um die zarten Gesten, um das „Frau sucht die Nähe“ ihres Mannes. Dies gibt dem Mann das Gefühl, für die Frau da sein zu können. Wenn Frau jedoch in der männlichen Energie steht, ist ein Mann un-notwendig – und gleichzeitig wird darüber geklagt, dass „Mann“ nie da ist, wenn man ihn braucht. Dies führt dann zu Leid.
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In einer Beziehung ist Toleranz gefragt…

Da der Weg der Selbstfindung & Selbstreflexion auch ein Teufelskreis sein kann (“Wer fängt zuerst an?”), besinnt euch auf eure Liebe zueinander und beginnt euren Teil in Hingabe und Demut, auch wenn ihr „nicht das bekommt, was ihr wollt“ – denn dies entspringt dem Ego und nicht dem göttlich orientierten Willen. „Gott hilf mir, dass ich LIEBE anstelle GELIEBT zu werden“, wäre der Affirmationssatz dazu. Dadurch kann ich jede Situation „entschärfen“ und das Pendel wieder in die andere Richtung schwingen lassen, solange, bis beide in der vollkommen Mitte angekommen sind – dann hält himmlischer Frieden Einzug.
Vielleicht nehmt ihr euch einfach einmal Zeit – ja ZEIT – um als Mann und Frau gemeinsam Ruhe zu erleben… Ein Ausflug, Kurzurlaub vielleicht? Die Zeit ist viel zu kurz, als dass man den unangenehmen Gegenbewegungen des Pendels zu viel Kraft gibt. Denn wie sagt Baba dazu:

„Nur eine Person, die Nachsicht und Geduld (kshama) ausübt, kann man als mit göttlicher Liebe ausgestattet ansehen. Diese Eigenschaften können nicht durch Buchwissen erworben werden, noch können sie von Lehrern anerzogen werden. Nur wenn wir Problemen und Schwierigkeiten begegnen, haben Geduld, Nachsicht und Vergebung genug Spielraum, um Wurzel zu fassen. In solch einer Situation sollte der Mensch sich nicht sorgen und kein Opfer von Niedergeschlagenheit werden. Das wäre ein Zeichen von Schwäche. Stattdessen sollte er der Situation mit einer toleranten und vergebenden Einstellung ins Auge blicken, ohne verärgert zu sein oder Wut, Hass und rachsüchtige Gedanken hochkommen zu lassen.“ – Baba

Zeigen wir also unseren Partnern (und falls ich gerade Single bin – mir selbst) wie sehr wir sie lieben. Gerade heute ist ein guter Tag dafür, gerade heute geben wir uns hin und lassen los. Dies ist der erste Schritt zur Selbsterkenntnis.

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