Ein Mensch in einer dunklen Unterführung

Was tun bei Angst? Wie finde ich mein Vertrauen?

In Energetiker Fachartikel, Praxis by Humanenergetiker Team

Viele Menschen leiden unter Angstzuständen und der daraus folgenden Resignation. Angst kann Menschen vollkommen blockieren und handlungsunfähig machen. Neben professionellen schulmedizinischen Behandlungsmethoden ist es auch möglich, der Angst auf alternativer Ebene zu begegnen. In diesem Artikel erfährst du mehr über Angst aus spiritueller Sicht, Lösungsansätze für verschieden Ängst, Tipps zum Thema Urvertrauen und vieles mehr.

Angst wirkt sich lähmend im Leben eines Menschen aus. Betroffenen fällt es schwer, Lebensfreude, Dankbarkeit und das seelische Gleichgewicht wiederzufinden. Die empfundene Angst schwebt wie ein Damokles-Schwert über all den Dingen, die man tut oder genießen sollte. Auf der Persönlichkeitsentwicklungsebene spiegelt Angst eine tiefe Vertrauenskrise wider, die durch einen Mangel an Urvertrauen in das Leben und den universellen Strom des Seins entsteht. Sehr oft werden Angstzustände durch ein Burnout bzw. Depression verursacht, welches natürlich professionell abgeklärt werden sollte.

Angst aus spiritueller Sicht

Angst ist eine Empfindung des “Ichs”, des Egos, also jenem Teil, der sich getrennt – alleine als Einzelkämpfer – als ein Individuum wahrnimmt. Durch das subjektive Gefühl der Trennung, dem Gefühl alleine zu sein, entsteht der Drang, Anschluss und Sicherheit zu finden. Diese Suche nach Sicherheit äußert sich in einer Vielzahl von problematischen Gedanken. Gedanken, die um Kontrolle einer Situation und Absicherung kreisen. Gleichzeitig jedoch nimmt der Mensch wahr, dass jeglicher Versuch, das Unkontrollierbare zu kontrollieren, zum Scheitern verurteilt ist. Die Folge ist Angst. Aus spiritueller Sicht geht es daher darum, die ursächlichen Gedanken zum Schweigen zu bringen. Die durch diesen Prozess erreichte Ruhe ist ein Zustand jenseits des Gedankenkarusells des Egos und nennt sich “Nondualität”. Die Nondualität ist daher ein Zustand jenseits von Emotionen und Gedanken, jenseits eines schulmedizinischen Ansatzes, der von Individuen für Individuen angewendet wird.

Zum Erreichen jener gedanklichen Ruhe empfehlen wir die Verwendung von neuen gedanklichen Mustern, die den kreisendenden Gedanken entgegenwirken.  Jene neuen gedankliche Muster nennt man Affirmationen, welche untertags mehrmals wiederholt werden. Um die richtigen – also für mich maßgeschneiderten – Affirmationen zu finden, eignet sich z.B. die Übung der Zwillingseigenschaften, welche du im kostenlosen Leitfaden zur Selbstreflexion findest.

Befreie dich selbst! Über die Kunst, wahrhaftig zu leben
  • Matthias A. Exl
  • Herausgeber: Mankau
  • Auflage Nr. 1 (15.08.2008)
  • Gebundene Ausgabe: 215 Seiten

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Bearbeitung der Angst durch Affirmationen

Affirmationen sind deswegen wirkungsvoll, da sie das Problem direkt an ihrer Quelle ansprechen: in unserer gedanklichen Welt sowie dem eigenen Unterbewusstsein! Die von uns als Individuen empfundene Realität ist nicht mehr als eine subjektive Wirklichkeit. Diese Wirklichkeit wird rein durch unsere Gedanken erzeugt und hat nur zu einem kleinen Teil mit der tatsächlichen Realität etwas zu tun. Unsere subjektive Wirklichkeit ist bestimmt durch unsere Wahrnehmung, die gefiltert von Unterbewusstsein und Bewusstsein nur einen kleinen Teil vom Strom des Seins sehen lässt. Affirmationen helfen die “krankmachenden” Gedanken zu neutralisieren und diese in eine neue befreiende Sichtweise umzuwandeln. Der Prozess der Umwandlung ist in vielen Kulturkreisen bekannt. Tatsache ist, dass egal ob man Atheist ist oder nicht, Affirmationen mit einem Bezug zu etwas “Höherem” besser wirken, als ohne Bezug zu einer höheren Instanz bzw. Sinngebung.

Bei Ängsten gibt es auch z.B. im christlichen Kulturkreis Mantren (ebenso eine Form von Affirmationen), die der Angst entgegen wirken:

  • “Ob ich auch wanderte im dunklen Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir” – Psalm 23
  • “Nicht mein Wille geschehe, dein Wille geschehe”.

Wieso sind diese beiden Zeilen wirkungsvoll?

Der erste Satz fördert die tiefe unbewusste Erinnerung, dass niemand alleine ist, sondern ewig verbunden ist mit allem. Dies wirkt dem Mangel an Urvertrauen entgegen. Der zweite Satz lässt den Aspekt des Egos los, der versucht, Dinge zu kontrollieren, die nicht zu  kontrollieren sind. Schon mit diesen beiden Mantren zu arbeiten, indem man diese auswendig lernt und mehrmals täglich wiederholt, treten Veränderungen in der eigenen Wahrnehmung auf.

Neben Affirmationen empfehlen wir die Übung des Loslassens von Phyllis Krystal.

Erkenne, dass du der Angst nicht hilflos ausgeliefert bist…

Es ist an der Zeit, aktiv zu werden und zu erkennen, dass es möglich ist, die eigene Psyche neu zu gestalten. Sehe dich nicht als Opfer deiner Angst, ausgeliefert und glaubend, dass du nichts tun kannst. Dies entspricht nicht der Wahrheit – du bist ein unendliches, zeitloses und gesundes Wesen. Deine Natur ist Freiheit. Das Problem ist nur, dass du dies vergessen hast.

  • Beginne, dich mit dir selbst, deiner gedanklichen Welt auseinander zu setzen.
  • Bilde dich fort! Es gibt sehr viele gute Bücher in dieser Richtung. Wieso? Weil du dich neuen Möglichkeiten öffnest.
  • Sei dir bewusst, dass dein jetziger Zustand eine Folge von wiederholten, von dir als richtig angesehenen Gedanken und Handlungen ist. Es ist daher notwendig, neuen Gedanken und Handlungsmöglichkeiten Raum zu geben!
  • Heute setzt du das Samenkorn für deinen psychischen Zustand, den du in der nahen Zukunft erlebst. Beginne daher heute, dich selbst neu zu gestalten.
  • Angst kann eine Chance sein. Erkenne die Angst als Hinweisschild, nicht nur auf die Risiken, sondern auch auf die Chancen einer neuen Zukunft.
  • Erlaube dir auch professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen, wenn du dies wünscht. Dies muss dir nicht peinlich sein, viele Menschen sind von dieser Thematik betroffen.

Hingabe und Urvertrauen als spirituelle Medizin gegen die Angst

Im Leben eines jeden Menschen gibt es herausfordernde Momente, die Angst auslösen. Es sind Herausforderungen, die den Menschen zwingen, eigene Handlungsweisen zu hinterfragen. Wir sprechen hier von Synchronizitäten: der Strom der Zeit offenbart genau zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Situationen, die einen Menschen vor die richtige Prüfung stellen. Dies bedeutet nicht, dass die richtige Prüfung die ist, die sich der Mensch gewünscht hat sondern vielmehr die ist, die ihn wachsen lässt. Ist jemand nicht gläubig, spricht er in diesen Momenten von erbarmungslosen Schicksalsschlägen, unter denen er leidet. Ein Mensch, der tief in seiner Spiritualität verankert ist, leidet sehr oft ebenso, versteht aber, dass ein tieferer Sinn hinter den Ereignissen steckt: Gerade diese schwierigen Momente bieten die beste Möglichkeit, die eigene Angst zu konfrontieren!

Schlechte Erfahrungen, die Angst machen

Aus der Perspektive des höheren Selbst gibt es keine schlechte Erfahrung, es gibt nur Erfahrung mit vielen beteiligten Schachfiguren. Am Weg beginnt man, die Synchronizitäten wahrzunehmen, man erkennt, dass es keinen Zufall gibt, man gibt sich mehr und mehr dem Plan hin. Man erkennt die Verbindungslinien quer durch die Zeit, die uns miteinander verbinden. Eine Feier des Lebens, die nur eines zeigt: unser Leben gehört uns nicht alleine – wir sind verbunden. Wer bin ich, dass ich am Plan hadere, wenn ich doch weiß, dass diese Situation ein unglaubliches Geschenk für mich bereit hält, welches ich zu sehen vielleicht noch nicht im Stande bin?

Jedes dieser Geschenke hat unterschiedliches Verpackungsmaterial, Konsequenzen, die sich daraus ergeben… Hatte ich je um dieses Geschenk gebeten? Meistens nicht. Und auch im tiefen Wissen, dass ich nicht darum gebeten habe, erwächst beim wahrhaftig Suchenden irgendwann das tiefe Vertrauen, dass es gut ist.

Die Wahl: Hingabe oder Angst? Leben oder Bedauern?

Ein Mann hält ein rosa Herz im Hintergrund das SonnenlichtDiese Art von Loslassen am Weg nennt sich absolute Ergebung, absolute Hingabe und absolutes Urvertrauen. Jene Hingabe zeigt sich in folgendem MantraOh allumfassende Energie, nimm mein Leben, forme es, mache daraus, was du meinst, das wichtig ist. Nimm mir alles, gebe mir alles, tue das, was nötig ist, sodass ich wachse.

Lebe ich nach diesem Mantra, schwindet die Angst – der Strom wird dich tragen und es wird zum richtigen Zeitpunkt völlig klar sein, was in einer schwierigen Situation zu tun ist. Ist die Klarheit noch nicht da, suche Ruhe und übe dich in Geduld. Der Moment der Klarheit wird kommen und du wirst handlungsfähig sein.

Manchmal gibt es Situationen, da wird einem Menschen durch Synchronizitäten die absolute Gnade zu teil, man wird überhäuft mit Geschenken, doch der Verstand des Menschen findet auch hier Dinge, vor denen er sich fürchten kann oder er erkennt das Geschenk nicht. Oder er stellt sich die Frage: Darf ich dieses Geschenk annehmen? Was ist die Konsequenz? Und schon hadert man wieder mit den Synchronizitäten, die geschehen. In diesem Fall bilden sich kreisende Gedanken oder Gedankenformen, die es zu bearbeiten gilt.

Gebe dich dem Fluss des Lebens hin, ergebe dich und unglaubliche Geschenke warten auf dich. So viele werden zu alten Menschen voller Bedauern. Bedauern, auf Sicherheit gespielt und dabei die schönsten Möglichkeiten verpasst zu haben. Bedauern, sich dem Lebensstrom nicht hingegeben und zu leben vergessen haben. Sei mutig und heißt alles willkommen, egal was es ist!

Wie überwinde ich die Angst zu versagen?

Wie oft geschieht es im eigenen Leben, dass man die Angst in sich verspürt, etwas nicht richtig zu machen. Die Angst zu versagen lähmt den Fortschritt, lähmt wunderbare Möglichkeiten, die einem erlauben würden, alles zu tun. Wie kommt man aus dem Teufelskreislauf des Dauerhinterfragens und der Selbstsabotage heraus? Wie bewältigt man die Angst zu versagen?

Sind Versagensängste immer eine Frage des Selbstbewusstseins?

So oft haben wir es gehört: Natürlich ist es wichtig, dass wir lernen ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen. Doch wie bei allen Dingen ist auch hier die Balance wichtig. Ein übersteigertes Selbstbewusstsein bringt Menschen dazu, ohne jegliche Selbstreflexion die eigenen Handlungsweisen als die einzig richtigen anzusehen. Es sind sehr unangenehme Zeitgenossen und man fühlt sich in ihrer Gegenwart überrollt und will so viel Abstand wie möglich von ihnen. Doch kann nicht auch hier in Wirklichkeit die Angst zu versagen im Hintergrund verborgen sein? Ist es nicht nur scheinbares Selbstbewusstsein, ein Selbstbewusstsein, das lediglich dazu dient, die eigene Unsicherheit zu verbergen?

Im Gegensatz dazu gibt es auch die sturen Berufsopfer. Sie machen mit unglaublicher Präzision für alle unangenehmen Ereignisse im eigenen Leben andere Menschen verantwortlich. Der ehemalige Chef, der ehemalige Partner, der Nachbar, die Eltern oder wer auch immer: Scheinbare Fehler von Mitmenschen werden hier am Gipfel der eigenen Selbstgefälligkeit zelebriert, denn auf diese Weise gilt die Generalamnestie: Ich trage keine Verantwortung an Geschehnissen und an meinem Zustand.  Alle anderen sind es – deren Verhaltensweisen damals und jetzt: ich habe bereits alles getan. Berufsopfer haben das Opferdasein als Beruf – sehr viel Zeit und Energie wird in die Aufrechterhaltung und Kultivierung der eigenen Opferrolle gesteckt, was auch dazu führt, dass diese Energie für früchtetragende Projekte fehlt. Auch hier wirken tiefe Versagensängste im Hintergrund. Wäre ich bereit, die Verantwortung für die Konsequenzen meiner eigenen Handlungen zu übernehmen, hätte ich zwar die Kontrolle zurück, müsste aber gleichzeitig auch das lieb gewonnene Spiel der Verurteilung von anderen aufgeben. Ich wäre auf einmal für mein eigenes Leben verantwortlich.

Wir sehen: scheinbar selbstbewusst oder scheinbar Opfer – in beiden Fällen ist es möglich, dass die Angst zu versagen im Hintergrund wirkt.

Die Angst zu versagen lähmt den Menschen

Spüre ich die Angst zu versagen in mir, werde ich auch wahrnehmen, wie ich viele Entscheidungen gar nicht treffen kann. Es ist mir unmöglich Handlungen zu setzen, weil ich in einer Feedbackschleife festhänge:

  • Was werden die anderen sagen? (Familie, Freunde, Bekannte, Unbekannte)
  • Was geschieht, wenn es nicht gelingt?
  • Mit welchen Konsequenzen ist überhaupt zu rechnen?

Die einfache Antwort auf all die Fragen liefert die Angstenergie: „Es ist sicherer, nichts zu tun, denn diesen Zustand kenne ich“. Oder anders ausgedrückt: „Lieber ein bekannter Schrecken ohne Ende als ein Ende mit Schrecken.

Drei Schritte, um Versagensängste zu überwinden

Der Schlüssel liegt nun darin, den Teufelskreis zu überwinden. Wie geschieht das?

Schritt 1: Kontrolle übernehmen

Übernimm Kontrolle über die Vergangenheit: du bist heute da, wo du bist, aufgrund deiner eigenen Entscheidungen. Ja es mag sein, dass schlimme Dinge im eigenen Leben geschehen sind und selbst wenn diese in der Kindheit geschehen sind und wir diese nicht verstehen können: Offensichtlich gab es einen Plan, eine Autorität im Hintergrund, die dieses Bild gemalt halt. Wir mögen den Sinn der Ereignisse nicht verstehen. Persönlich bin ich aber überzeugt davon, dass es im Sinne von Karma absolut Sinn macht. So bleibt uns nur das Geschehene zu akzeptieren. Die Alternative wäre ein Leben mit Gefühlen der Trauer, des Hasses und der Missgunst. Heilung im Sinne von Vergebung und Abschließen ist der einzige Ausweg. Mir ist bewusst, dass dies nicht immer leicht ist, deswegen nennt sich eine solche Situation auch Lebensaufgabe. Übernimm Kontrolle für diese Lebensaufgabe, lerne zu vergeben und vorwärts zu blicken.

Schritt 2: Verantwortung übernehmen

Übernimm Verantwortung für die Gegenwart: du bist heute da, wo du bist, aufgrund deiner eigenen Entscheidungen. Du bist verlassen worden? Ja, du hast dazu beigetragen, maßgeblich sogar. Dein Chef hat dich schlecht behandelt? Ja, du hast dazu beigetragen, maßgeblich sogar. Die Eltern stecken dich immer in das gleiche Schuhfach? Ja, du hast dazu beigetragen, maßgeblich sogar. Höre auf, die gesamte Energie darauf zu verschwenden, dir und deiner Umwelt dein Opferdasein zu erklären. Ist es so viel wichtiger, andere in ein schlechtes Licht zu rücken, als Verantwortung für die eigenen Handlungen zu übernehmen? Ist dir nicht klar, dass all die Energie, die du in Rechtfertigungen und Erklärungen verschwendest, letztendlich (im besten Fall) verpufft oder gegen dich gerichtet zurückkommt? Wahre Verantwortung zu übernehmen, bedeutet, den eigenen Anteil an Geschehnissen zu erkennen, zu akzeptieren und damit Verständnis für alle Beteiligten zu zeigen. Wer bist du, dass du nicht nur den ersten Stein, sondern eine Wagenladung von Steinen schmeißt? Verantwortung zu übernehmen bedeutet, die Steine aufzuheben und daraus ein Haus zu bauen.

Schritt 3: Handlungen setzen

Setze Handlungen ohne Wenn und Aber: Wenn du Kontrolle und Verantwortung für dein Leben übernommen hast, ist es an der Zeit Handlungen zu setzen. Überprüfe zuerst deinen Gedankengang mit den “drei Sieben”, die nicht nur wie in diesem Beispiel für das Sprechen gelten:

Die drei Siebe

Zum weisen Sokrates kam einer gelaufen und sagte: “Höre Sokrates, das muss ich Dir erzählen!”
“Halte ein!” – unterbrach ihn der Weise, “hast Du das, was Du mir sagen willst, durch die drei Siebe gesiebt?”
“Drei Siebe?”, fragte der andere voller Verwunderung.
“Ja guter Freund! Lass sehen, ob das, was Du mir sagen willst, durch die drei Siebe hindurchgeht: Das erste ist die Wahrheit. Hast Du alles, was Du mir erzählen willst, geprüft, ob es wahr ist?
“Nein, ich hörte es erzählen und…”
” So, so! Aber sicher hast Du es im zweiten Sieb geprüft. Es ist das Sieb der Güte. Ist das, was Du mir erzählen willst gut?”
Zögernd sagte der andere: “Nein, im Gegenteil…”
“Hm…”, unterbracht ihn der Weise, “so lass uns auch das dritte Sieb noch anwenden. Ist es notwendig, dass Du mir das erzählst?”
“Notwendig nun gerade nicht…”
“Also” sagte lächelnd der Weise, “wenn es weder wahr noch gut noch notwendig ist, so lass es begraben sein und belaste Dich und mich nicht damit.”

Wenn das, was du tun möchtest wahr, gütig und notwendig ist – wage es! Keine Sorge, für kleine alltägliche Dinge musst du nicht zu streng mit dir sein. Hier ist es zuerst einmal wichtig, dass du überhaupt in das Handeln kommst. Wenn aber andere Mitmenschen in Mitleidenschaft gezogen werden, eignen sich die Siebe zur Selbstkontrolle wunderbar. Noch ein Tipp: Menschen, die dich ungerecht behandeln, kannst du sehr wohl schroff oder vehement abweisen. Wichtig ist lediglich, dass du im Herzen die Güte und den Zustand der Nichtverurteilung hältst, Gelassenheit ist hier der Schlüssel.

Jetzt ist es also soweit: Tue, was dir in den Sinn kommt! Habe keine Angst vor den Konsequenzen, höre auf dein Herz. Bitte lese hierzu den sehr guten Artikel zum Thema Bauchgefühl: Auf die innere Stimme hören. Und das Wichtigste: Sei dir bewusst, dass all jene, die ihre wertvolle Energie darauf verwenden, dich zu beobachten und zu unken, genau jene Energie für „nichts“ verwenden – somit völlig verschwenden. Gleichzeitig setzt du deine Energie für etwas ein, an das du glaubst. Es gibt nichts, dass du tun könntest, was den Unken in deinem Umfeld in ihrer Situation hilft. Bleibe ganz bei dir, konzentriere dich auf das, was du tun willst, setzte es um und lerne aus den geernteten Früchten.

Egal welche Art von Angstzustand dich quält: Du siehst, wie wichtig es ist, Kontrolle, Verantwortung und Handlungsfähigkeit im eigenen Leben zu integrieren. Außerdem finde Hingabe und Urvertrauen in deinem Leben: Dann haben Angstzustände keine Chance mehr. Hier findest du einen weiteren Artikel zum Thema Existenzangst. Außerdem ist hier ein sehr guter Artikel mit klaren Handlungsanweisungen zum Thema Angst: Angst und Phobien: Ursachen und psychologisch fundierte Methoden zur Bewältigung.

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