Eine Kerze und eine Sonne als Symbol für die Lichtmeditation

Wie funktioniert die Lichtmeditation?

Bei der Lichtmeditation handelt es sich um einen Türöffner – eine Öffnung des dritten Auges. Durch diese Meditation wird es möglich, das Selbst direkt zu erfahren.

“Nehmt euch am Anfang jeden Tag ein paar Minuten hierfür Zeit. Später, wenn ihr das Glücksgefühl des Friedens erlebt, werdet ihr gewiss mehr Zeit darauf verwenden. Nehmt die Stunden vor der Morgendämmerung. Sie sind vorzuziehen, weil der Körper durch den Schlaf erfrischt ist und die Ablenkungen des Tages noch nicht die Sinne ergreifend, körperliche und geistige Energie verbraucht haben.” – Sathya Sai Baba.

Die Lichtmeditation – Erkenntnis über das Selbst

Die Lichtmeditation öffnet den Kanal zum Selbst und ist so ein wunderbares Werkzeug am Weg zur Selbsterkenntnis, um hinter den Schleier der Illusion zu blicken und das Ego zu beschränken.

Anleitung zur Lichtmeditation

Nehmt eine Lampe mit einer hellen, kleinen, ruhig und gerade brennenden Flamme oder eine Kerze und stellt sie vor euch hin. Sitzt im Lotussitz (padmasana) oder irgendeiner anderen bequemen Haltung vor der Flamme.

  • Blickt beständig auf die Flamme und versucht, während ihr eure Augen schließt, sie in eurem Innern, zwischen den Augenbrauen, zu fühlen. Lasst sie von dort in den Lotus eures Herzens hinab gleiten und den Weg dabei erleuchten. Wenn sie das Herz in der Mitte der Brust betritt, stellt euch vor, dass sich die Blütenblätter der Lotosknospe Blatt für Blatt öffnen und dabei jeden Gedanken, jede Empfindung, jede Gefühlsregung und jeden Impuls mit dem Licht baden und die Dunkelheit vertreiben.
  • Es gibt jetzt keinen Platz mehr, wo sich die Dunkelheit verstecken könnte: Sie muss vor der Flamme fliehen. Lasst das Licht breiter, größer und strahlender werden. Es durchflutet die Glieder. Sie können sich nicht mehr dunklen, gottlosen, verdächtigen Beschäftigungen hingeben. Ihr seid euch bewusst, dass sie zu Werkzeugen des Lichtes, das heißt der Liebe, geworden sind.
  • Das Licht erreicht die Zunge. Falschheit, Verleumdung, Prahlerei und Bosheit weichen von ihr. Es erreicht die Augen und die Ohren. Alle dunklen Wünsche werden vernichtet durch das strahlende Licht der Weisheit und Tugend. Das Ohr nimmt nichts Unreines, nichts Giftiges mehr auf. Lasst das Licht euren Kopf erfüllen. Alle sündhaften, verwerflichen Gedanken verschwinden, denn sie sind Bewohner der Finsternis.
  • Lasst das innere Licht in eurer Vorstellung mehr und mehr an Intensität gewinnen, und dann wird es sich auch intensivieren. Lasst es um euch herum leuchten und euch in den Glanz der Liebe einhüllen; lasst es sich in immer weiter werdenden Kreisen ausbreiten und eure Freunde und Verwandten, die Geliebten und Gefährten umfangen – aber nicht nur diese, auch Fremde, Gegner, Rivalen, Feinde – alle Menschen auf der ganzen Welt, alle Lebewesen, die gesamte Schöpfung.
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Tut das jeden Tag, ohne auszusetzen, solange ihr Freude daran findet. Tut es innig und systematisch. Dann wird es eines Tages so weit sein, dass ihr keinen Gefallen mehr an dunklen und üblen Gedanken findet, dass ihr kein Verlangen mehr nach üblen und finsteren Büchern, nach berauschenden Speisen und Getränken habt, nicht mehr mit hässlichen, erniedrigenden Dingen umgehen, kein Leid mehr verursacht, keine bösen Pläne mehr hegt. Ihr seid dann im Reich des Göttlichen, in einem Frieden jenseits aller Worte.

“Übt diese Meditation regelmäßig jeden Tag. Zu den anderen Zeiten wiederholt den Namen Gottes und tragt immer Sorge dafür, dass ihr euch seiner Macht, Barmherzigkeit und Freigebigkeit klar bewusst seid.” Quelle: Sathya Sai Baba spricht über Meditation

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